Dreck-weg-Aktion der Grünen Liste Grötzingen 2018

Bei schönstem und entsprechend heißem Sommerwetter erschienen am Freitag, den 20. April, zahlreiche Bürgerinnnen und Bürger, um sich an der Dreck-weg-Aktion der Grünen Liste Grötzingen zu beteiligen.

Diese Aktion wird alljährlich im Rahmen der Karlsruher Dreck-weg-Wochen organisiert, um den Grötzinger Teil unserer Umwelt von Müll zu befreien.

Nach einer kurzen Abstimmung über die Sammelgebiete (u. a. Fahrradweg Richtung Hagsfeld, Grötzinger Bahnhof, Spielplätze) ging es mit Zangen und Müllbeuteln ausgestattet los.

Erfreulicherweise konnte man nach zwei Stunden Aufräumarbeit feststellen, dass sich Grötzingen in diesem Jahr relativ sauber präsentierte.

Ein paar ärgerliche Ausnahmen gibt es aber:

Einige Raucherinnen und Raucher werfen einfach ihre giftigen Kippen und die Plastikverpackungen besonders in der Nähe von Automaten auf den Boden.

Viele Frauchen und Herrchen sammeln die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner inzwischen in die entsprechenden Tüten, einige  lassen dann aber  diese Tüten  leider auf dem Weg oder im Gebüsch zurück, statt sie im Mülleimer zu entsorgen.

Zahlreiche laminierte Karten von Autoaufkäufern lagen im Rinnstein, was bestimmt schon viele verärgert hat.

Grötzingen wäre noch schöner und sauberer, wenn jeder und jede diese Unsitten abstellen und in Eigeninitiative auf eine saubere Umgebung achten würde.

Dafür im Voraus schon einmal vielen Dank.

Nach getaner Arbeit trafen sich alle noch zu einem gemeinsamen verdienten Vesper.

Antrag: Änderung der Linienführung der Buslinie 21

Viele ältere Mitbürger aus dem Wohngebiet in und um die drei Hochhäuser an der Durlacher Straße beklagen sich, dass der Weg zur Endhaltestelle oder zur Karl-Leopold-Straße weit und beschwerlich ist.

Um dieses Gebiet besser an den öffentlichen Nahverkehr anzuschließen beantragen wir:

Die VBK überprüft die nachfolgend vorgeschlagene Linienführung der Buslinie 21 mit all ihren Auswirkungen und stellt die Ergebnisse dem Ortschaftsrat vor:

Zwischen Bahnhof bis Grötzingen Nord ändert sich nichts.
An der bisherigen Endhaltestelle Grötzingen Nord biegt der Bus in die Durlacher Straße und fährt über die Fröbelstraße, Grezzostraße und Edelmänne zurück zum Bahnhof. Von dort geht es über die Büchelbergstraße und Grezzostraße nach Durlach.

Weitere Vorteile:
Entlastung Rathausplatz und der Ortsmitte;
Entschärfung Bushaltestelle vor dem Zebrastreifen am Bahnhof

18-05-10_GLG-Antrag-Buslinie-21 Foto

Antrag: Baggersee Grötzingen Neue Flachwasserzonen

Beim Treffen des Arbeitskreises Baggersee im April 2018 hat das Umweltamt erneut auf die Bedeutung von Flachwasserzonen für die Entwicklung der Amphibien hingewiesen. Nach den Aussagen des Umweltamtes beim AK Baggersee, hat sich an dem Wunsch der Entwicklung einer neuen Biotopzone am Westufer nichts geändert:

Quelle: Beschlussvorlage OV Nr. 245 vom 23.11.16

Der mittlerweile veröffentlichte Monitoringbericht von 2017 weist in seinem Gesamtfazit der südwestlichen Zone des Baggersees eine große Bedeutung zu:
Auszug:

Quelle: Grötzinger Baggersee, Monitoringbericht 2017, Seite 19

Zu dem Vorschlag einer künstlich hergestellten Flachwasserzone bzw. einem Feuchtbiotop haben wir folgende Gedanken:

– Da die Fläche jahrzehntelang landwirtschaftlich genutzt wurde, wird der Boden voll mit Nährstoffen / Düngemitteln sein. Nehmen die Tiere das Gebiet überhaupt an? Welche Maßnahmen sind erforderlich für Schutz und des Biotops z.B. gegen Eutrophierung? Wird Bodenaustausch erforderlich?
– Was passiert bei Wasserschwankungen des Sees und der Flachwasserzone: Schutz der Tiere bei Niedrigwasser? Schutz der Tiere bei Überflutung durch den See, bei der Fische in die Flachwasserzone gelangen können. Erforderliche Gegenmaßnahmen
– Betreuungsaufwand nach dem Herstellen des Biotopes
– Sicherstellen der Anforderungen an die unterschiedlichen Lebensräume der verschiedenen Artengruppen: beschattete und besonnte Zonen, Brutzonen usw.

Wir beantragen:

Die zuständigen Stellen in der Stadt nehmen Stellung zu den oben aufgeführten und eventuell weiteren wichtigen Gesichtspunkten und liefern damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den weiteren Umgang mit dem Thema „Herstellung flacher Uferabschnitte und vom Seewasser getrennter Feuchtbiotope“ im südwestlichen Bereich des Grötzinger Baggersees.